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Die Investment-Masterclass · Lektion 4 von 19

Lektion 4 der Investment-Masterclass: Warum das Kopieren erfolgreicher Investoren Ihnen aktiv schaden kann, und die vier Fragen, die eine Strategie zu Ihrer machen.

Zuletzt geprüft: Juli 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Geld kann ein grösseres Haus und coolere Spielzeuge kaufen, aber die echten Käufe sind Zeit, Freiheit, Seelenruhe und Sinn. Dort wird Geld zu wahrem Wohlstand.
  • Erfolgreiche Investoren wie Warren Buffett zu kopieren kann Ihnen aktiv schaden: Sie verfolgen Ziele, Horizonte und Risikoprofile, die nicht Ihre sind.
  • Anlegerinnen und Anleger unterscheiden sich in vier Dimensionen: Risikobereitschaft, Zeithorizont, Engagement und dem Verhältnis zu Emotionen. Was für andere funktioniert, kann für Sie falsch sein.
  • Ihr Fundament sind vier schriftliche Antworten: Wofür ist das Geld, was verfolgen Sie wirklich, wann brauchen Sie es zurück, und woran glauben Sie.

Wohlstand beginnt wirklich damit, sich mit sich selbst zu verbinden. Mit dem, was Sie wollen. Was Sie brauchen. Was Sie beitragen können. Die Minimalists bringen es hart auf den Punkt: Ein grosser Teil des modernen Konsums ist Geld, das wir nicht haben, für Dinge, die wir nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht kennen. Im Bauch wissen wir, dass sie mehr oder weniger recht haben.

In Lektion 3 haben Sie definiert, was Wohlstand für Sie bedeutet. Diese Lektion zieht die Konsequenz: Weil Ihre Definition Ihre ist, muss auch Ihre Strategie Ihre sein.

Was kann Geld wirklich kaufen?

Mehr Geld kann ein grösseres Haus kaufen, ein schnelleres Auto, coolere Spielzeuge. Aber das ist nur die Oberfläche. Mit dieser Denkweise verpasst man das Beste: Geld kann Zeit kaufen. Geld kann Freiheit kaufen. Geld kann Seelenruhe kaufen, das Wissen, dass Sie und Ihre Familie genug haben werden. Und Geld kann ein Werkzeug sein, um einen Sinn zu erfüllen. Roger Federer setzt einen Teil seines Vermögens ein, um Kindern in Afrika zu helfen, und hinterlässt ein Vermächtnis nicht nur des Sports, sondern des Beitrags.

Genau darum geht es beim Investieren: Geld nicht als Weg zu mehr Spielzeug zu denken, sondern als Werkzeug für Freiheit, Zugehörigkeit und Sinn. Dort wird Geld zu wahrem Wohlstand.

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Sollten Sie erfolgreiche Investoren wie Warren Buffett kopieren?

Nein, und der Versuch kann Ihnen aktiv schaden. Buffett, ein Hedgefonds-Manager und Ihr Nachbar verfolgen unterschiedliche Ziele, auf unterschiedlichen Horizonten, mit unterschiedlicher Risikobereitschaft. Ihr Rat ist für ihre Situation gebaut, nicht für Ihre. Anlegerinnen und Anleger unterscheiden sich in mindestens vier Dimensionen:

DimensionDie eine PersonDie andere
RisikobereitschaftBevorzugt sicher, aber stetigSchwingt nach den Sternen und akzeptiert das Extra-Risiko
ZeithorizontBraucht das Geld in 5 JahrenKann 40 Jahre investieren
EngagementWill aktiv handelnWill so wenig Zeit wie möglich aufwenden
EmotionenAnfälliger für AngstAnfälliger für Gier und FOMO

Nichts davon ist falsch. Es bedeutet nur: Die Strategie, die für jemand anderen funktioniert, ist für Sie vielleicht ungeeignet. Bleiben Sie klar bei Ihren eigenen Zielen und verfolgen Sie eine Strategie, die dazu passt. So bleibt Ihr Geld mit dem Rest Ihres Lebens im Einklang.

Wie finden Sie Ihre eigene Strategie?

Die Welt ist gross: Zwischen Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetallen, Rohstoffen und mehr gibt es reichlich Möglichkeiten für alle. Aber jede und jeder hat den eigenen Weg zu gehen, und die eigene Strategie zu verfolgen. Stellen Sie sich deshalb zuerst vier Fragen: Wofür ist all dieses Geld? Was wollen Sie wirklich verfolgen? Wann brauchen Sie das Geld zurück? Woran glauben Sie in dieser Welt?

Werden Sie sich darüber klar. Schreiben Sie es auf. Das ist das Fundament Ihrer Anlagestrategie, und der Rest der Masterclass baut direkt darauf auf.

Häufige Fragen

Sollte ich Warren Buffetts Anlagestrategie kopieren?

Nein. Buffett investiert mit Zielen, einem Zeithorizont und einer Risikokapazität, die mit ziemlicher Sicherheit nicht Ihre sind. Erfolgreiche Investoren zu imitieren kann aktiv schaden, weil ihr Rat für ihre Situation gebaut ist. Definieren Sie zuerst Ihre eigenen Ziele.

Warum brauchen verschiedene Menschen verschiedene Anlagestrategien?

Weil sich Anleger in Risikobereitschaft, Zeithorizont, Engagement und emotionaler Verfassung unterscheiden. Eine Strategie ist nur gut, wenn die Person sie durch gute und schlechte Märkte tatsächlich durchhalten kann.

Welche Fragen definieren eine Anlagestrategie?

Vier: Wofür ist das Geld, was wollen Sie wirklich verfolgen, wann brauchen Sie es zurück, und woran glauben Sie. Schriftlich festgehalten sind diese Antworten das Fundament jeder späteren Entscheidung.

Gibt es die eine beste Anlagestrategie?

Nein. Es gibt solide Prinzipien wie Diversifikation und Konstanz, aber die richtige Strategie hängt von Ihren Zielen, Ihrem Horizont und Ihrer Risikotoleranz ab. Die beste Strategie ist die, die Sie durchhalten können.

Nächste Lektion: die «Eichhörnchen-Denkweise», wie Sie kalkulierte Risiken im Portfolio eingehen, ohne alles zu verwetten. Und wer die vier Antworten mit einem Profi in eine Strategie übersetzen möchte: Die Vermögensberatung von Alpian beginnt bei 2’000 CHF, bei einer FINMA-lizenzierten Schweizer Bank.

Das ist Lektion 4 von 19

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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt.

Über den Autor

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